Wie einzelne Sportarten den Körper verändern

Donnerstag, 10. Januar 2019

Wie einzelne Sportarten den Körper verändern

Jeder Sport hat einen bestimmten Einfluss auf den Körper. Schauen wir uns hier ein paar ausgewählte Sportarten an und wie sie den Körper verändern.

Körperformen gibt es viele. Bei Profisportlern gibt die Körperstruktur und -form vor, für welche Sportarten man besonders geeignet ist. Ist man von Natur aus eher dünn und leicht, hat man eher Vorteile bei Marathons als beim Sumo-Ringen.

Als Hobbysportler kommt es zum Glück nicht auf die eigenen körperlichen Vorzüge an. Man kann jeden Sport ausüben, den man toll findet, und sich dort auch immer weiter verbessern. Mit der Zeit wird sich der Körper an die Belastung anpassen – die Sportart ändert also unser Aussehen. Hat man ein bestimmtes Ziel vor Augen, wie man aussehen möchte, sollte man auch die Sportart dementsprechend wählen. Denn nicht jede Sportart verleiht automatisch breite Schultern. Schauen wir uns ein paar Sportarten an und wie sie den Körper mit der Zeit beeinflussen:

Laufen

Menschen, die gerne längere Strecken laufen, sind tendenziell sehr dünn, haben einen sehr geringen Körperfettanteil und sind vollschlank. Die Muskeln sind definiert, was aber nicht an der Muskelmasse, sondern am geringen Körperfett liegt. Läuferinnen und Läufer mit weniger Gewicht sind bei jedem Schritt effizienter. Außerdem werden die Gelenke nicht so stark beansprucht.

Boxen

Hier ist es knifflig. Zum einen brauchen BoxerInnen viel Kraft, um ordentliche Schläge austeilen zu können, sie brauchen also viel Muskelmasse. Auf der anderen Seite müssen sie aber auch sehr ausdauernd sein, wobei die Muskelmasse nicht von Vorteil ist. Je mehr Muskeln man hat, desto mehr Sauerstoff braucht der Körper, um weiterzumachen.

Schwimmen

SchwimmerInnen haben meist breite Schultern und einen definierten Torso, sind aber im Allgemeinen nicht zu muskulös. Zu viele Muskeln reduzieren die Geschwindigkeit im Wasser, weil sie Widerstand erzeugen. Untersuchungen haben ergeben, dass Schwimmer auch einen leicht höheren Körperfettanteil haben als andere Ausdauersportler. Der Grund ist, dass Fett mehr Auftrieb hat als Muskeln. Außerdem entsteht das zusätzliche Körperfett wohl auch durch den wiederholten langen Aufenthalt im kalten Wasser.

Tennis

TennisspielerInnen haben starke Beine, breite Schultern und einen starken Rücken. Diese benötigen sie, um am Platz explosiv zu sein. Auch die Unterarme sind stark trainiert bei der Hand, die den Schläger führt.

Yoga

Hier kommt es natürlich auf die Art von Yoga an, die man praktiziert. Power oder Ashtanga Yoga trainieren z. B. den Oberkörper, die Schultern und die Arme stark.

Grundsätzlich sind Yoga-Körper schlank, weil die Muskeln während der Übungen gedehnt werden.

Fußball

Beim Fußball werden – nicht schwer zu erraten – vor allem Beine und Torso trainiert.

Radfahren

Vom Radfahren bekommt man muskulöse Beine und einen schlanken Oberkörper. Was dabei aber oft übersehen wird: fürs Radfahren benötigt man auch eine starke Core-Partie.

Rudern

Beim Rudern wird jede Hauptmuskelgruppe des Körpers beansprucht. Das beginnt bei den Beinen und geht über die Hüften und den Rücken bis hin zu den Armen. Damit RuderInnen die Energie auch ins Wasser bringen, brauchen sie relativ viel Muskelmasse.

Gehen

Ein Spaziergang ist nicht nur etwas Schönes, er ist auch gesund. Beim Gehen entwickelt man einen schlanken, aufrechten Torso und einen geformten Po. Nutzt man die Arme bewusst, werden auch diese mit der Zeit definierter. Außerdem werden die Bauchmuskeln beim Gehen trainiert, wenn Haltung und Technik stimmen.